Konzert zu Allerseelen

Das Programm steht, die  Konzertvorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Karten für 15 € sind in den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Schüler bis 18 Jahre haben kostenlosen Eintritt und benötigen keine Karte.

Veranstaltung3

Das Hauptwerk wird das Requiem von Maurice Duruflé in der Orgelfassung sein. Es ist wie kaum ein anderes dazu gedacht, Trost zu spenden. Duruflé verzichtet auf ein gewaltiges „Dies irae“ und „Rex tremendae“ und schließt statt dessen sein Werk mit einem friedvollen „In Paradisum“ ab. Dieser Satz entstammt nicht der eigentlichen Totenmesse, sondern dem Gottesdienst zur Beerdigung. Seine tröstenden Worte bilden das Motto unseres Konzertes zu Allerseelen.

Dem Requiem haben wir Stücke aus Mendelssohns Elias vorangestellt. Auch wenn das Oratorium durch seine ereignisreiche Handlung auf den ersten Blick nicht zum Thema passt, so enthält es einige Stücke mit meditativem Charakter. Diese bilden bei uns nicht Teil einer Handlung, sondern sollen Ihnen durch die „a capella“ Darbietung die Möglichkeit geben, inne zu halten und zur Ruhe zu kommen.

Wir werden mit dem Terzett „Hebe Deine Augen auf“  beginnen. Es gehört zu den bekanntesten Vertonungen des Psalms 121, der als Segen für Reisende und Pilger gilt. Der Text wird auch bei der Sterbebegleitung, insbesondere bei der Aussegnung Verstorbener, sowie bei kirchlichen Trauerfeiern verwendet.

Mendelssohns wohl berühmtestes geistliches Werk „Denn er hat seinen Engeln befohlen …“ beginnt wie aus dem Nichts mit einem G-Dur-Akkord im vierstimmigen Frauenchor. Dann antwortet ein vierstimmiger Männerchor, und schließlich vereinen sich beide Gruppen in einem wunderbaren, gefühlvollen achtstimmigen Satz. Diese Motette entstand, nachdem ein Attentat auf den Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. gescheitert war. Mendelssohn fügte sie erst später seinem Oratorium „Elias“ hinzu.

In Konzerten wird dieses Stück gerne als Zugabe gesungen. Bei uns machen die Auszüge aus dem „Elias“  den Anfang. So möchten wir einen Bogen von der deutschen Romantik über die französische Romantik zum Requiem mit Elementen des französischen Impressionismus spannen.

Den Übergang bilden dabei die Orgelsonate Op. 65 No. 6 Choral und Variationen „Vater unser im Himmelreich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie das Orgelwerk „Litanies“ des französischen Komponisten Jehan Alain.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Konzertabend.

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