Solisten für das Mendelssohn-Konzert am 18.05.2014

Auch für unser Konzert am 18.05.2014 konnten wir wieder professionelle Solisten gewinnen:

Die Sopranistin Sonja Mäsing ist bereits seit 2003 immer wieder in unseren Konzerten zu hören. Sie begeisterte uns und das Publikum bei der Aufführung von Kantaten und als Solistin in der JohannespassionVielen ist sie sicherlich aus den Neujahrskonzerten 2012 und 2013 in Erinnerung.

Die 29-jährige Mezzosopranistin Britta Strege  wird uns zum ersten Mal unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind gespannt, welche Stimme uns erwartet.

Auch der Tenor Clemens Löschmann ist bei uns erstmals im Jahr 2003 aufgetreten. Weitere Auftritte erfolgten 2004 und 2006. Zuletzt hat er uns in den Neujahrskonzerten 2009 und 2010 begleitet. Warum wir seine Auftritte immer wieder genießen, können Sie sicherlich verstehen, wenn Sie sich seine Stimme anhören.

Serge Novique kennen wir aus der Johannes-Passion, die wir 2011 aufgeführt haben. Er wird am 18.05.2014 die Titelrolle „spielen“. Eine Kostprobe der von ihm gesungenen Elias-Arie „Es ist genug“ können Sie hier hören.

Bewegendes Chorkonzert

STADTLOHN. Zur 400-Jahr-Feier der Buchdruckkunst hatte sie ihre Premiere, die Psalmkantate „Lobgesang“, mit der das Musikgenie Felix Mendelsohn-Bartholdy eine eigene Fassung der neunten Sinfonie Beethovens komponierte und zu der jetzt das aktuelle forum VHS und das Katholische Bildungswerk des Kreises in einem Kirchenkonzert eingeladen hatten. Von Susanne Dirking

Am Sonntagabend brachte das Kourion-Orchester Münster unter dem professionellen Dirigat von Eric Kotterink dieses sehr umfangreiche, anspruchsvolle Musikwerk in der Stadtlohner St. Joseph-Kirche in überirdischer Schönheit mit großer Strahlkraft zum Klingen. In seinen Begrüßungsworten an die mehr als 300 Freunde geistlicher Musik hob Pfarrer Frank Weilke hervor, dass in diesem Konzert der Reihe „Was Atem hat – Psalmen hörbar gemacht“ Wort und Töne zum Gebet werden.

Ausdruckskraft
Mit erstklassigen Stimmen und mit starker Ausdruckskraft sangen die Sängerinnen und Sänger des Euregio-Konzertchors unter der Leitung von Eric Kotterink aus dem Psalm das „Lobe den Herrn, meine Seele“, im Wechsel mit der Sopranistin Jana Stehr, die mit kristallklarer Stimme und sicher in den Höhen die Psalmverse hören ließ, begleitet vom exzellenten Spiel der Instrumentalisten. „Danket ihm, die ihr erlöst seid durch den Herrn“ sang Tenor Robbert Overpelt sehr eindringlich, mal stimmgewaltig, mal leise flehend. Darauf folgte der Psalm, der die Hoffnung auf den Herrn zum Thema hat, in dem die zweite Sopranistin Sarah Bouwers sich mit weichem Timbre einbrachte, verstärkt durch Chor und Orchester. Dann sang der Tenor mit eindrucksvoller Stimme „Wache auf, der du schläfst“, ein Psalmvers, der die Angst vor dem Tod nehmen soll. Mit mächtigem Klangvolumen ließ der Chor wissen „Die Nacht ist vergangen“ und sang dann den als Kirchenlied bekannten Choral „Nun danket alle Gott“. Nach dem Duett von Sopran und Tenor „Mit meinem Liede ewig singe ich dein Lob, du treuer Gott“ folgte ein gewaltiger Chorgesang mit der Huldigung an die Herrlichkeit des Herrn.

Gottessehnsucht
Einen alttestamentarischen Text vertonte Mendelssohn-Bartholdy mit dem Psalm 42. In einem musikalischen Monolog vermittelt er die Sehnsucht einer betrübten Seele nach dem lebendigen Gott, was auch in der Arie der Sopranistin mit ihrer glockenhellen Stimme voll zum Ausdruck kam. Gigantisch klang der Schlusschor mit dem „Lobpreis an den Gott Israels“, wundervoll begleitet vom großen Orchestersound der Streicher und Bläser. Tief beeindruckt dankten die Konzertbesucher allen Mitwirkenden mit langem und großem Applaus für ein hochkarätiges geistliches Konzert. (Quelle: Münsterland-Zeitung)