Ergreifendes Klangerlebnis

STADTLOHN Wunderschöne Stimmen der Solisten und als Gesamtleistung des VHS Oratorienchores paarten sich mit hervorragender instrumen-taler Besetzung des Kourion-Orchesters aus Münster zu einem einmaligen Konzerterlebnis in der katholischen Kirche St. Joseph. Von Elvira Meisel-Kemper.

Mit den Solisten Kaja Plessing (Mezzosopran), Claudia Patacca (Sopran), Robbert Overpelt (Tenor) und Johannes Schwärsky (Bass-Bariton) hatte das Konzert eindrucksvolle Einzelstimmen zu bieten, die sich hervorragend mit dem VHS Oratorienchor als Chor der Euregio-Konzertgesellschaft unter der Leitung von Eric Kotterink und dem Orchester zu einer musikalischen Meisterleistung verbanden. Eng besetzt war der Altarraum mit rund 100 Musikern und Sängern, im Gemeinderaum war jeder Platz besetzt. Musiker und Sänger brachten das letzte, unvollendet gebliebene Werk von Johann Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör, das Requiem d-moll(KV 626) sowie die Kantate Nr. 21 (BWV 21) von Johann Sebastian Bach „Ich hatte viel Bekümmernis“. Ein äußerst passendes Programm zum Volkstrauertag.Mozart schrieb das Requiem als Auftragsarbeit des Grafen Franz Walsegg-Stuppach. Mozart starb über der Arbeit daran. Die Art des Todes und die Art des Auftrages lösten seitdem in der Fachwelt nicht zu beantwortende Fragen aus. Auch das Requiem wurde in diese Diskussion einbezogen. Als Einzelwerk zeichnet es sich durch die einnehmende Dramatik aus, die in der Zwiesprache von Chor und Orchester sowie den Solopartien der Opernsänger zu eindrucksvollen Klangerlebnissen führte. Die lateinischen Texte, die immer wieder in gesteigerter Dramatik wiederholt wurden, konnten vom Publikum in einem ausführlichen Textheft verfolgt werden. Die lateinische Sprache und die häufig impulsive Instrumentierung forderte von allen eine absolute Höchstleistung. Nicht minder anspruchsvoll ist die Kantate von Bach. Auch dabei waren die deutschen Texte nachlesbar. Sehr schön erklang die Klarinette als instrumentaler Dialogpartner zu den Solisten.

Stimmen ergreifen
Ergreifend war jede einzelne Stimme. Vom strahlenden Sopran von Patacca über den vollen Mezzosopran von Plessing bis hin zum beinahe beschwingt klingenden Tenor von Overpelt und dem vollen Bass-Bariton von Schwärsky.Stehender Applaus belohnte die Akteure, während das Publikum die besinnlichen Texte mit nach Hause nehmen konnte – zusammen mit der Freude über ein einmaliges Klangerlebnis. (Quelle: Münsterland-Zeitung)

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„Requiem“ von Mozart und Kantate 21 von Bach am 20.11.2007

Am 20. November 2007 haben wir in der Kath. Kirche St. Josef in Stadtlohn das “Requiem” von Mozart und die Cantate  21 “Ich hatte viel Bekümmernis” von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Die Kantate hatten wir auch im Konzert davor zusammen mit dem Gloria von Vivaldi im Programm.

Neujahrskonzert 2007: Johann Strauß „Der Zigeunerbaron“

Am 06. und 07. Januar 2007 fanden unsere Neujahrskonzerte in Ahaus und Stadtlohn statt. Auf dem Programm standen Stücke aus Johann Strauss´Zigeunerbaron, sowie die Champagnerpolka, die Polka „Éljen a Magyar“ und der Walzer „Geschichten aus dem Wienerwald“. Die Moderation übernahm Bernd Sikora. Die musikalische Leitung hatte Eric Kotterink.

Programmablauf:
JOHANN STRAUSS „Der Zigeunerbaron“
Ouvertüre
„Das wär kein rechter Schifferknecht“ – Sopran, Bariton, Chor
Entree-Couplet „Als flotter Geist“ – Bariton
Arie „Ja, das Schreiben und das Lesen“ – Bariton
Zigeunerlied „So elend und so treu“ – Sopran
Finale I „O habet acht“ – Chor
Finale I „Ach, ich wusste ja“ – Sopran, Bariton, Chor

Champagnerpolka

PAUSE

JOHANN STRAUSS „Der ZIgeunerbaron“
Duett „Wer uns getraut“ – Sopran, Bariton, Chor
Finale II „So voll Fröhlichkeit“ – Bariton, Chor
Marsch-Couplet „Von des Tajo-Strand“  – Bariton, Chor
Finale III „Ja, das Alles auf Ehr“ – Sopran, Bariton, Chor

Éljen a Magyar, Polka

Geschichten aus dem Wienerwald, Walzer