Franziska Orendi

Franziska Orendi wurde in Mülheim an der Ruhr geboren. Sie studierte zunächst Germanistik und Philosophie, bevor sie mit ihrer Gesangsausbildung bei Stephanie Doll in Düsseldorf begann. Ihr Gesangsstudium an der Kölner Musikhochschule beendete sie im Sommer 2006 mit dem Diplom. Während dieser Zeit wurde sie von Frau Prof. M. Georg betreut, konnte aber auch mit Kai Wessel und Christoph Pregardien in dem Bereich der Barockmusik ihre Fähigkeiten vertiefen. Unter der Leitung von Marcus Creed wirkte sie bei Konzerten mit Werken von Händel, Verdi, Britten, Mendelssohn u.a. als Solistin mit.

Bei Koproduktionen der Hochschule mit dem Theater Solingen und einer Vielzahl anderer Produktionen konnte sie auch auf der Opernbühne Erfahrungen sammeln. So sang sie die Rolle der 3. Dame aus Mozarts Zauberflöte, die Gräfin aus Lortzings Wildschütz, die Dryade aus R. Strauss‘ Ariadne auf Naxos sowie Szenen der Charlotte aus Massenets Werther sowie der Carmen aus Bizets gleichnamiger Oper. Octavian aus Strauss’ Rosenkavalier sowie Waltraute und die erste Norn aus Wagners Götterdämmerung, Frick und Erda aus dem Ring von Wagner gehören ebenso zu ihrem Repertoire.

Auch mit Meisterkursen bei Jane Henschel und Deborah Polaski, Rebecca de Pont Davies, sowie szenischer Arbeit mit Doris Sophia Heinrichsen, München und Igor Folwill arbeitete sie an ihrer musikalischen Weiterentwicklung. Karl Joseph Gören begleitete sie über Jahre als Korrepetitor.

Ihr Schwerpunkt liegt aber Konzertfach. Ihr Repertoire umfaßt alle großen Werke des Barock wie Pergolesis Stabat Mater, Bachs Weihnachtsoratorium und seine Passionen sowie eine Vielzahl an Kantaten. Händels Oratorien wie den Messias und Jephta, Werke der Klassik wie Mozarts Messen und das Requiem, Haydns Messen und Stabat Mater, über Mendelssohns Elias und Paulus sowie Rossinis Petite Messe, bis hin zu den romantischen Werken von Komponisten wie Brahms, Dvorak, Mahler, Verdis Requiem und Bruckners großen Messen sang sie deutschlandweit.

Außerdem erarbeitet sie sich einige Liedprogramme mit Werken wie Mahlers Zyklen, Schumann, Schubert, Brahms, Wagners Wesendonck-Lieder, Wolf uvm.

Sie machte Konzertreisen durch Frankreich, Spanien, die Niederlande und Portugal, nahm unter der Leitung von Peter Neumann an dem Festival „Les Folle Journées“ in Nantes und Lissabon teil und war u. a. in der Kölner und der Essener Philharmonie als Solistin zu hören.

Seit Dezember 2003 ist sie Mitglied der Deutschen Oper am Rhein.

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